Der Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt" ist ein Zusammenschluss von Leibniz-Instituten, die inter- und transdisziplinär die Mechanismen und Dynamiken von Krisen sowie deren wechselseitige Interdependenzen untersuchen.

Die Synthese von sozial-, geistes-, lebens- und naturwissenschaftlicher Expertise ermöglicht es aus der systematischen Analyse heraus praxisrelevantes Wissen zu generieren, welches zur Einschätzung und zum Umgang mit gegenwärtigen Bedrohungslagen sowie zur Früherkennung sich krisenhaft zuspitzender Entwicklungen dienen kann. Der Verbund soll die in und zwischen den Leibniz-Instituten geleistete Forschung bündeln und einer breiten Öffentlichkeit sowie politischen Entscheidungsträgern zugänglich machen.

Ziele und Aufgaben
  • Der Aufbau eines Netzwerkes zwischen Leibniz-Instituten und die Bündelung ihrer Kompetenzen
  • Die Bildung von  Arbeitsgruppen  zur Erforschung transdisziplinär angelegter Teilprojekte
  • Der Wissenstransfer in die breite Öffentlichkeit

Eine ausführliche Vorstellung unserer Forschungsagenda finden Sie in der Rubrik Forschung und den darunter befindlichen Bereichen Forschungsfokus & Ziele, sowie in Projekte.

Aktivitäten aus dem Bereich Transfer umfassen die verbundeigene Veranstaltungsreihe Crisis Talks sowie die Berichtreihe Crisis Interviews. Diese Formate bieten einen Raum für den Austausch von Wissenschaft und Öffentlichkeit und ermöglichen die diskursive Auseinandersetzung mit aktuellen Krisenphänomenen von Forscherinnen und Forschen und ihrer Zuhörerschaft. Ein Projekt, welches sich mit der künstlerischen Erforschung von Krisen befasst, ist Making Crisis Visible.

Koordinator
Dr. Stefan Kroll
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Frankfurt am Main
kroll@hsfk.de